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ISBN/EAN: 978-3-8321-6603-8
Einband: kartoniertes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
352 S.
Format (T/L/B):
2.4 x 19.1 x 12.6 cm

Hersteller:
DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
herstellung@dumont.de
Amsterdamer Straße 192
DE 50735 Köln


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Unser Tipp für Sie

Die Villa Rosen, ein neoklassizistisches Landhaus, wird 1909 von dem Architekten Max Taubert für einen Professor Adam Rosen und seine Frau Elsa entworfen. Als Frieder und Hannah Lekebusch Mitte der Neunzigerjahre das Haus am Rande des Berliner Grunewalds entdecken, erliegen sie seinem Charme. In einer aufwendigen Restaurierung stellen die Lekebuschs seinen Originalzustand wieder her, und schnell wird die Dahlemer Villa als 'Kleinod der Vormoderne' zum Pilgerort für Taubert-Fans, Künstler und Journalisten. Und - wie schon in der Weimarer Republik und zur NS-Zeit - zum Spielball der Interessen. Sie wollten den alten Geist des Hauses wiedererwecken, doch mit den Auswirkungen des Ruhms und dem langen Schatten der Vergangenheit haben die Lekebuschs nicht gerechnet. Kunst, Moral, privates Glück und Politik: >Das Gartenzimmer< spannt einen Bogen von der Aufbruchsstimmung zu Beginn des 20. Jahrhunderts über die Weimarer Republik und die Herrschaft der Nationalsozialisten bis in die Gegenwart. Andreas Schäfer erzählt klug, feinfühlig und fesselnd vom Schicksal eines Hauses in Berlin-Dahlem und dem Leben derer, die sich seiner sirenenhaften Wirkung nicht entziehen können.

Autorenportrait
Andreas Schäfer, 1969 in Hamburg geboren, wuchs in Frankfurt/Main auf und lebt heute als Schriftsteller und Journalist mit seiner Familie in Berlin. Bisher veröffentlichte er die Romane >Auf dem Weg nach Messara<, wofür er u. a. den Bremer Literaturförderpreis erhielt, >Wir vier< (DuMont 2010), der für den Deutschen Buchpreis nominiert war und mit dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet wurde, und zuletzt >Gesichter< (DuMont 2013). http://andreasschaefer.berlin

Beschreibung

Die Villa Rosen, ein neoklassizistisches Landhaus, wird 1909 von dem später zu Weltruhm gelangenden Architekten Max Taubert für einen Professor Adam Rosen und seine Frau Elsa entworfen. Als Frieder und Hannah Lekebusch Mitte der Neunzigerjahre das leer stehende Haus am Rande des Berliner Grunewalds entdecken, erliegen sie seinem verwunschenen Charme. In einer aufwendigen Restaurierung stellen die Lekebuschs den Originalzustand des Hauses wieder her, und schnell wird die neu erstrahlende Dahlemer Villa als 'Kleinod der Vormoderne' zum Pilgerort für Taubert-Fans, Künstler und einflussreiche Journalisten. Und - wie schon in der Weimarer Republik und zur NS-Zeit - zum Spielball der Interessen. Sie wollten den alten Geist des Hauses wiedererwecken, doch mit den Auswirkungen des Ruhms und dem langen Schatten der Vergangenheit haben die Lekebuschs nicht gerechnet. Kunst, Moral, privates Glück und Politik: Das Gartenzimmer spannt einen Bogen von der Aufbruchsstimmung zu Beginn des 20. Jahrhunderts über die Weimarer Republik und die Herrschaft der Nationalsozialisten bis in die Gegenwart. Andreas Schäfer erzählt klug, feinfühlig und fesselnd vom Schicksal eines Hauses in Berlin-Dahlem und dem Leben derer, die sich seiner sirenenhaften Wirkung nicht entziehen können.

Über Andreas Schäfer

Andreas Schäfer wurde 1969 in Hamburg geboren, wuchs bei Frankfurt/Main auf und lebt heute mit seiner Familie in Berlin. Er schreibt Romane, Essays, Libretti und Radiofeatures. Sein Debüt >Auf dem Weg nach Messara wurde u.a. mit dem Bremer Literaturförderpreis ausgezeichnet. Es folgten die Romane >Wir vier (DuMont 2010), der für den Deutschen Buchpreis nominiert war und mit dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet wurde, >Gesichter (DuMont 2013) und zuletzt der Spiegel-Bestseller >Das Gartenzimme

Schlagzeile

'Wäre das Buch ein Bauwerk, man wollte darin wohnen.' Gerhard Matzig, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG